Das Dortmunder Modell

Fördergruppen von mehreren Schülerinnen und Schülern aus einer oder auch zwei aufeinanderfolgenden Jahrgangsstufen werden durch Studierende in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Latein, Französisch gefördert.
Die Förderung erfolgt einmal pro Woche für bis zu 90 Minuten.
Den Zeitpunkt bestimmten die Studierenden jeweils gemeinsam mit ihrer Fördergruppe.

Ansprechpartner: Frau Nielinger, Frau Quiel, Frau Pohlig

Voraussetzungen am HeiG

  • derzeit ca. 1100 SuS
  • ca. die Hälfte mit Migrationshintergrund

Sprachliche Kompetenzen

Die i.d.R. höhere alltagssprachliche mündliche Kompetenz lenkt von der geringeren fachsprachlich schriftlichen Kompetenz ab (verdeckte Sprachschwierigkeit).

Förderung durch die Schule

Aufgrund dieser strukturellen Voraussetzungen hat sich das Heisenberg Gymnasium die Förderung der SchülerInnen bezüglich der deutschen Sprache und Fachsprache zu einem besonderen Anliegen gemacht.  Das  Dortmunder Modell wird am Heisenberg Gymnasium von Antje Nielinger, Frau Pohlig und Frau Quiel betreut.

Das Förderkonzept des Heisenberg-Gymnasiums beruht auf drei Fördersäulen:

  1. Säule: Förderband - Förderung durch Fachlehrer
  2. Säule: Förderstudenten - Förderung innerhalb des Dortmunder Modells (Studierende unterstützen SchülerInnen in der Schule)
  3. Säule: Lernpaten - Förderung durch SchülerInnen der Oberstufe (Hilfe von Schülern für Schüler)

(Weiterführende Informationen finden sich im Förderkonzept des HeiGs)

Das Dortmunder Modell ist ein Kooperationsprojekt und bildet die zweite Säule der Förderangebote. Eine sehr enge Zusammenarbeit findet mit der TU Dortmund statt. Hier werden auch die Förderstudenten ausgebildet und betreut.

Die FörderlehrerInnen

Die studentischen Förderlehrkräfte  belegen die zweite Fördersäule. Sie sind speziell auf die sich ergebene Problematik ausgebildet. Dazu gehören:

  • die erfolgreiche Teilnahme am DaZ-Seminar (Deutsch als Zweitsprache; Dauer: 1 Semester) an der TU Dortmund
  • Hospitation im Unterricht; ggf. Nachmittagssitzungen mit den Fach- und Klassenlehrern
  • Teilnahme an der Auftaktveranstaltung und den Evaluationssitzungen
  • der eigene Förderunterricht durch die Studenten
  • Unterrichtsvor- und Nachbereitung
  • Teilnahme an Fortbildungen des HeiG (z.B.: Nutzung PC-Raum)

Aufgrund ihrer Ausbildung und Arbeit sind die FörderlehrerInnen in der Lage die Unterscheidung zwischen einer Lern- und einer Leistungssituation zu verdeutlichen und so

  • die Schüler zu einer Lernhaltung anleiten zu können, die von einem Problembewusstsein beim Umgang mit Sprache und einer Fragehaltung gekennzeichnet ist.
  • die Schüler zur selbstständigen Nutzung von Hilfsmitteln sowie zur kriterienorientierten Überarbeitung eigener Texte anzuregen.
  • auf eine explizite, kontexteingebettete, ritualisierte Vermittlung von Grammatik sowie die Vermittlung von Grammatiksensibilität zu setzen statt auf „Grammatikpauken“.
  • mit individuellen Förderplänen, die z.B. auf die Korrektur der Klassenarbeit zurückgehen oder aus den Beobachtungen im Unterricht resultieren, eine adäquate Förderung gewährleisten zu können.

Die Förderlehrer erhalten eine Bezahlung von 10€ je geleisteter Unterrichts- bzw. Hospitationsstunde. Zudem ist es möglich im Zuge des Dortmunder Modells ein Praktikum (Orientierungspraktikum (OP), Pädagogisches Einführungspraktikum (PEP), Theorie-Praxis-Modul (TPM)) am HeiG zu absolvieren. Diese Stunden werden verrechnet.

Ansprechpartner:

  • Frau Nielinger
  • Frau Quiel
  • Frau Pohlig