Veröffentlicht am 08.08.2022

Von unfairer und fairer Schokolade - GreenHeiGs Betriebsausflug mit Workshop im Schokoladenmusem Köln

Am Mittwoch, den 15.06.2022 haben wir als Team von GreenHeiG das Schokoladenmuseum in Köln besucht, um etwas über die Arbeitsverhältnisse sowie Produktionsschritte in der Schokoladenherrstellung zu erfahren, schließlich verkaufen wir in unserem Shop ja selbst große Mengen Schokolade. 

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Nachdem wir uns am Dortmunder Hauptbahnhof getroffen haben und mit dem Zug gegen 11 Uhr in Köln angekommen sind, haben wir die Gelegenheit genutzt und uns den Kölner Dom angeschaut. Von dort aus sind wir bei bestem Wetter entlang des Rheins bis zum Schokoladenmuseum spaziert, wobei wir schon viel Spaß hatten! Um ca. 12.30 Uhr sind wir am Museum angekommen und durften nun schon einmal auf eigene Faust das Museum erkunden, bis die geplante Führung und der Workshop begangen. Dabei konnten wir z.B. in ein Tropenhaus gehen, in dem das Klima ist wie in den Anbaugebieten des Kakaos. Es war also sehr warm und die Luft total feucht. Für uns eher unangenehm, für den Kakao ideale Bedingungen zum Wachsen. 

Außerdem konnten wir sehen, wie die Schokolade hergestellt wird und wir durften sogar eigene Schokolade machen und probieren. Dabei haben wir gesehen, dass Deutschland weltweit den mit größten Schokoladenverbrauch pro Person mit 9,21 kg aufweist. Nur die Schweizer essen mehr Schokolade (9,82 kg pro Person).

Dann begann unsere geführte Tour durch das Museum. Dort haben wir zunächst über die Herkunft und den Transport der Kakaobohnen sowie die Produktion der Schokolade geredet. Wir haben erfahren, dass viele Produzenten leider keinen Wert darauf legen, dass Mitarbeiter in guten Verhältnissen arbeiten. Sie arbeiten so schwer, dass sie krank werden und erhalten dafür nur einen Hungerlohn. Sehr häufig arbeiten sogar Kinder auf den Plantagen, anstatt zur Schule zu gehen.
Wir haben aber auch erfahren, dass es Firmen und Organisationen gibt, die sich dafür einsetzen, dass die Menschen unter guten Bedingungen arbeiten und die Natur nicht zu stark belastet wird. Das nennt man dann nachhaltige und faire Produktion. Dort erhalten die Menschen dann einen fairen Lohn und Kinderarbeit ist verboten. Wir waren überrascht, dass es auch große Firmen gibt, wie z.B. Nestlé, die gar nicht darauf achten, dass die Menschen gerecht behandelt werden. Aber schön war, dass als ein positives Beispiel die Gute Schokolade genannt wurde, die wir ja auch in der Schule verkaufen. 

Danach ging es mit dem Zug wieder zurück nach Dortmund, wo wir gegen 17.30 Uhr ankamen. Es war ein richtig interessanter und lustiger Tag!

Wedad Hammo