Veröffentlicht am 08.06.2022

Neues Schulschild am Heisenberg-Gymnasium - ab sofort ohne Zusatz „für Jungen und Mädchen“ im Schulnamen

Der Zusatz im Namen des Heisenberg-Gymnasiums hatte lange Bestand. Aber ist er wirklich noch zeitgemäß? Die Schüler*innenvertretung des Heisenberg-Gymnasiums Dortmund meint eindeutig: NEIN.

Das Heisenberg-Gymnasium möchte als vielfältige und offene Schule eine Vorbildfunktion übernehmen.

Deshalb wurde direkt zu Beginn des Schuljahres 2021/22 der Vorsatz gefasst, den Beinamen des Schulnamens „Heisenberg-Gymnasium Dortmund, Städtisches Gymnasium für Jungen und Mädchen“ zu streichen. Die SV begründete ihr Vorhaben mit dem Hinweis, dass der Zusatz „für Jungen und Mädchen“ aus der Historie erwachsen sei, da an diesem Gymnasium weder Mädchen noch Jungen ausgeschlossen werden sollten. Da es aber mehr als zwei Geschlechter gebe und die Schüler*innenschaft kein Geschlecht mehr ausschließen wolle, sollte dieser Zusatz gestrichen werden. Schule sei schließlich ein Ort der Bildung, an dem das Geschlecht keine Rolle spiele.

Dieses Projektvorhaben musste durch viele Gremien. Nachdem die Schulkonferenz als höchstes Gremium der Schule, dem Antrag der SV zugestimmt hatte, musste dieser auch noch durch die Bezirksvertretung Eving genehmigt werden. Die Schüler*innen trafen sich deshalb zu einem Vorabgespräch mit dem Bezirksbürgermeister, Herrn Oliver Stens, der von der Idee ebenfalls sehr angetan war und die SV zusammen mit der Schulleiterin, Frau Katja Mohr und den drei SV-Lehrer/innen, Frau Sarah Brähler, Frau Nora Henze und Herrn Holger Kalinowski, in allen Antragsverfahren unterstützte. Nachdem die Beschlussvorlage durch die Schüler*innen erstellt war, wurde diese in der BV vorgestellt und schließlich auch verabschiedet.

In der vergangenen Woche wurde das neue Schulschild montiert:

Heisenberg-Gymnasium Dortmund

Städtisches Gymnasium

Auf dem Foto von links nach rechts:

Nora Henze, Holger Kalinowski, Oliver Stens, Schüler*innen der SV, Katja Mohr