Veröffentlicht am 26.09.2022

Mentoring–Programm am Heisenberg-Gymnasium gestartet

Nicht die Herkunft sollte über die Bildungschancen entscheiden, sondern die Leistung

Seit 2010 existiert am Heisenberg-Gymnasium das Mentoring-Programm, eine einzigartige Zusammenarbeit zwischen Schule und Stadt, ein absolut außergewöhnliches Netzwerk zur individuellen Förderung von leistungsstarken Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund und Jugendlichen aus den Aktionsräumen Dortmund-Eving, Dortmund-Scharnhorst und Innenstadt –Nord, ein immer wieder sich weiterentwickelndes und inhaltlich wachsendes Programm, an dem Lehrerinnen des HeiG, ehrenamtlich arbeitende Mentoren und Mentorinnen und die Aktionsraumbeauftragte sehr erfolgreich mitarbeiten bzw. ihr Know-How zur Verfügung stellen. Ziel ist es die Jugendlichen zu begleiten, Hilfestellung zu geben bei der Schullaufbahn, der Planung universitärer Bildungsgänge oder einer beruflichen Ausbildung.

In der vergangenen Woche hat die Auftaktveranstaltung im Foyer des Heisenberg-Gymnasiums stattgefunden.

An diesem Abend haben die für das Programm ausgewählten Schülerinnen und Schüler des Heisenberg-Gymnasiums ihre Mentorinnen und Mentoren erstmals persönlich kennengelernt. Die Mentees trafen u.a. auf Mentorinnen und Mentoren aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Mathematik, Naturwissenschaften, Technik, Architektur, Webdesign, Finanzwesen, Theater/Schauspiel, Steuerberatung und Polizei. In der Regel ist jeder Schülerin/jedem Schüler eine Person aus der Berufswelt zugeordnet. Ziel ist es für die jungen Menschen eine Plattform schaffen, die es ihnen ermöglicht, ihre Wünsche, Ideen und Vorstellungen hinsichtlich einer möglichen Berufswahl zum Ausdruck zu bringen und mit der Hilfe ihrer Mentorinnen und Mentoren Einblick in die Studien- und Berufswahl zu nehmen. 
Es ist der zwölfte Durchgang des seit 2010 am Heisenberg-Gymnasium bestehenden Mentorings, dessen Zielsetzung die individuelle Förderung von leistungsstarken Schülerinnen und Schülern auf ihrem Weg zur Studien- und Berufswahl ist. In diesem Durchgang betreuen 13 Mentorinnen und Mentoren 15 junge Menschen.

Es zeigt sich beim Mentoring, wie wichtig ehrenamtliches Engagement - auf der Basis großer Sachkenntnis und Erfahrungen in der Berufswelt - für die Schülerinnen und Schüler ist. 

Das Mentoring ist ein Programm zum Chancenausgleich. Nicht die Herkunft soll über Bildungschancen entscheiden, sondern die Leistung.

Seit 2017 wird das Mentoringprogramm durch „nordwärts“ unterstützt.

Die Organisation des Mentoring-Projektes übernehmen Frau Petra Eick, Frau Sabine Andernach und Frau Martina Lob.