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Ganztag an unserer Schule

 

Pädagogische Konzeption des Ganztags im Schuljahr 2010/11

(beschlossen auf der Grundlage des Ganztagserlasses und unserer Stundentafel mit 60 - Minuten – Stunden)

Ganztagsangebote für den Jahrgang 5



22 Unterrichts - Stunden laut Stundentafel:

    • davon 21 Stunden Fachunterricht

    • und eine Orientierungsstunde, die u. a. der Förderung der Sozial- und Methodenkompetenz dient (Durchführung durch die Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen)

    • das vorliegende Methodencurriculum für die Erprobungsstufe ist die Grundlage für den Erwerb methodischer Kompetenzen innerhalb des Fachunterrichts



1 Stunde Förderband

(in Klasse 5 laut Stundentafel D/Schwerpunkt Sprachförderung):

    • Die Förderbandstunde soll zunächst als Klassenstunde gegeben wer­den, um in einer ersten Phase Arbeitsformen zu entwickeln, die der Selbstorganisation und dem selbständigen Arbeiten dienen, damit un­terstützt die Förderstunde auch die Arbeitsformen in den Lernzeiten.

    • Der nächste Schwerpunkt soll der allgemeinen Sprachförderung (Sprachkompetenz in allen Fächern) dienen, beide Bereiche werden etwa das erste Halbjahr umfassen; unterstützt wird diese Maßnahme durch Informationen für alle Fachlehrer/innen zum Bereich Deutsch als Zweitsprache.

    • Ab dem 2. Halbjahr soll die Förderstunde als Randstunde eingeplant werden, um später nach Bedarf die Fördergruppen kleiner bilden zu können.

    • Die sprachliche Integration soll mit diesem Schwerpunkt nach Bedarf unterstützt werden.


3 Stunden als Lernzeit (statt Hausaufgaben)

    • Die Lernzeit dient dem nötigen Ersatz für wegfallende Hausaufgaben in Form von z. B. Wochenplanarbeit, Übungszeit oder Vertiefungszeit für Aufgaben, die von den Fachlehrern gestellt werden (Schwerpunkt schriftliche Fächer), sie stehen im Zusammenhang mit dem Unterricht. Für die Aufgaben sind Zeitangaben sinnvoll, so dass die Schülerinnen und Schüler Orientierungsmöglichkeiten haben.

    • Da Hausaufgaben nur in Ausnahmefällen gegeben werden dürfen, kön­nen sie lediglich ergänzenden Charakter haben (z. B. Leseaufgaben, Lektüren, Klassenarbeits-Vorbereitung, Vokabeln o. ä.), wir werden das Hausaufgabenrahmenkonzept weiter entwickeln, um die Belastung der SuS in Grenzen zu halten; zur Überprüfung werden u. a. Schülerbefra­gungen durchgeführt.

    • Lernzeiten werden im Klassenverband von in den Klassen unterrichten­den Lehrern betreut und können evt. durch den Einsatz von Förderstu­denten unterstützt werden.

    • Die Lernzeiten sollen durch ihre Struktur selbständiges Arbeit fördern: nach einer kurzen Übergangsphase (Ruhe, Konzentration herstellen) soll eine Stillarbeitsphase (Wochenplan) von ca. 40 Minuten folgen, erst danach sollen die Kinder sich in Lerntandems austauschen und sich gegenseitig unterstützen. Die Lehrperson steht für Fragen und Anregungen zur Verfügung, insbesondere um die Arbeitshaltung zu fördern und zu unterstützen.

    • Das Konzept wird durch einen Arbeitskreis weiter entwickelt.
       

1 Pflicht - AG Stunde pro Klasse

    • AGs können ein- oder zweistündig eingerichtet werden

    • Die Größe der AGs kann gesenkt werden, wenn außer Lehrern noch weitere Anbieter hinzukommen (z. B. Schüler, Eltern usw.)

    • Ein Wechsel der AG ist pro Halbjahr möglich, die Teilnahme ist für ein Halbjahr verbindlich.

    • Freiwillige AGs wie bisher außerhalb der Ganztagszeiten sind zusätzlich möglich (auch jahrgangsübergreifend).

    • Eine Prioritätensetzung der AGs, die im Ganztag liegen, muss bei Be­darf erarbeitet und erprobt werden, sie ist auch von personellen Res­sourcen abhängig.

       

Weitere Regelungen

  • Für die bilinguale Klasse muss eines der einstündigen Pflicht - Angebote ent­fallen, da eine weitere Stunde Englisch vorgesehen ist.

  • Die Rhythmisierung der Woche erfolgt auf der Basis der 60-Minutenstunden.
     

Übergangsregelungen

  • im nächsten Schuljahr beträgt die Mittagspause eine halbe Stunde, da für eine Übermittagsbetreuung mit Angebot von warmem Essen die logistischen Vor­aussetzungen noch nicht geschaffen sind, auch der Umbau der Cafeteria stellt lediglich eine Modernisierungsmaßnahme und keine Kapazitätserweiterung dar. Nach erfolgtem Umbau wird erneut über die Mittagspause entschieden.

  • Der Einstieg in den gebundenen Ganztag beruht auf der Erwartung, dass der Schulträger im Verlauf des Schuljahres mit der Schule gemeinsam die Pla­nungen zur Gestaltung von Erweiterungsbaumaßnahmen beginnt, die verläss­lich und finanziell gesichert sind.


Steuergruppe

  • Zur weiteren konzeptionellen Entwicklung des Ganztagsangebots wird eine „Steuergruppe Ganztag“ eingerichtet. Diese berät, koordiniert und bereitet die nötigen Beschlüsse für die den Ganztag betreffenden Angelegenheiten vor. Sie kann ebenfalls zu verschiedenen Themen Arbeitsgruppen einrichten und Fortbildungen vorschlagen. Geleitet wird sie durch ein Mitglied der Schullei­tung.



Weitere Aufgaben im nächsten Schuljahr.


  • Verbindung des Ganztagskonzepts mit weiteren Fördermöglichkeiten, (z. B. mit Förderstudenten, Lernpaten, Zusammenarbeit mit Partnern usw.)

  • Prüfung der Möglichkeiten der pädagogischen Übermittagsbetreuung im Verlauf des nächsten Schuljahres (abhängig von baulichen Voraussetzungen)

  • Planung von Baumaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Schulträger

  • Evaluation und Weiterentwicklung der beschlossenen Konzeption



Beispielstundenplan für Klasse 5


Stundenplan



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